Das JUZ

Das Jugendzentrum ist ein offener Jugendtreff und für alle Jugendlichen aus Werlte und den Ortsteilen zugänglich. Um die Integration von benachteiligten Jugendlichen zu fördern, sind die Mitarbeiter des Hauses ständige Ansprechpartner für die Jugendlichen. Wenn Jugendliche durch ihr Verhalten auffallen, ist es die Aufgabe der Mitarbeiter mit den Jugendlichen darüber zu sprechen und die Ursachen herauszufinden. Die Mitarbeiter versuchen Lösungsansätze mit den Betroffenen zu erarbeiten oder sie verweisen an geeignete Beratungsstellen und helfen bei der Erstkontaktaufnahme. Dies setzt eine adäquate Qualifikation der Mitarbeiter voraus.

   

Ein weiteres wichtiges Ziel ist die Partizipation der Jugendlichen. Partizipation kann im Jugendzentrum auf verschiedene Weise gelebt werden.

Jugendliche können sich zum Gruppenleiter ausbilden lassen und dann feste Gruppenangebote anbieten oder die Aufsicht am Wochenende übernehmen. Hierdurch lernen die Jugendlichen in einem hohen Maße Verantwortung zu übernehmen und eigenständig zu handeln.

     

  1. Jugendliche können Ideen für die Gestaltung des Hauses entwickeln und in Absprache mit den Jugendpflegern umsetzen. Wichtig hierbei ist, dass die Jugendlichen die Arbeiten selbst ausführen und ein Verständnis dafür bekommen, was man in einem Jugendzentrum verändern kann und was nicht. Das Gestalten der Räume und des Hauses trägt zu einer größeren Identifikation und einem verantwortungsbewussten Umgang mit den Räumlichkeiten und Einrichtungsgegenständen bei.

  2. Jugendliche können mit Hilfe der Mitarbeiter des Hauses Angebote, Veranstaltungen oder Aktionen planen und durchführen. Hierdurch können die Mitarbeiter auf die Wünsche und Interessen der Jugendlichen eingehen und die Jugendlichen haben die Chance eigene Ideen zu realisieren.

Um die Sozialkompetenzen der Jugendlichen zu fördern, müssen die Mitarbeiter des Hauses auf entsprechende Umgangsformen der Jugendlichen achten und bei Bedarf erzieherisch darauf eingehen. Die Jugendlichen sollen lernen, sich gegenseitig zu respektieren und friedlich miteinander umzugehen.

 

 

In Zusammenarbeit mit dem Jugendgericht Meppen, der A+W in Sögel und dem Schulzentrum Werlte können Jugendliche ihre Sozialstunden oder Erziehungsmaßnahmen im Jugendzentrum ableisten.

Kooperation

Die Kooperation mit den Schulen in Werlte, den Berufsschule in Papenburg und in Meppen war von Anfang an sehr wichtig, da es ständig Probleme in den Schulen und auch in der Freizeit gab. In der  Albert – Trautmann Oberschule findet regelmäßig ein Treffen mit dem Schulleiter, dem Beratungslehrer und der Schulsozialpädagogin statt. Vormittagsveranstaltungen wie das Vorstellungstraining,  das Sozialtraining, die Ausbildung von Streitschlichtern und  die Kriseninterventionsprogramme führt die Albert – Trautmann Oberschule in den Räumen des Jugendzentrums durch. Mit der Einführung der Ganztagsschule am Schulzentrum Werlte im Herbst 2006 wurde die Verbindung von Schule und Freizeit verstärkt und die Kooperation mit dem Jugendzentrum hat sich weiter intensiviert

 

Um die Jugendarbeit in Werlte planmäßig, sinnvoll und erfolgreich zu gestalten, ist im Jahr 2002 ein Jugendnetzwerk (Wehm, Wieste, Bockholte und Werlte) gegründet worden. Durch das Jugendnetz Werlte soll eine enge Zusammenarbeit aller Vereine, Verbände und Organisationen, die Jugendarbeit in Werlte leisten, erreicht werden. 
Durch die im Jugendzentrum organisierten Treffen, Vorträge und anderen Aktivitäten, findet auch eine enge Kooperation mit der örtlichen Polizei, dem Ordnungsamt, dem Nordschutz, der Drogenberatungsstelle Meppen, dem Arbeitsamt Sögel, dem BNW Sögel  und dem Jugendamt statt.

Das Jugendzentrum beteiligt sich auch aktiv am Arbeitskreis der Jugendpfleger aus Dörpen und Lathen, der sich mehrmals im Jahr trifft, um gemeinsame Aktivitäten zu planen und durchzuführen. So haben wir nicht nur auf örtlicher Ebene eine umfassende Kooperation in der Jugendarbeit geschaffen, sondern auch auf regionaler Ebene.